18. May 2017 - 19:11

Zweite Leseprobe von Lyamar – Vergessene Welt – Band 1: Malins Erben

Leseprobe aus dem Kapitel ‚Alleingang‘

 

 

 

Das Bild, das sich ihnen bot, war erschreckend. Vor ihm in einem Lehnstuhl saß ein alter, magerer Mann mit eingefallenen Wangenknochen, dünnem, weißen Haar und dunklen Ringen unter den Augen. Trotz der äußerlichen Veränderungen erkannte Leon den Zauberer in ihm, den sie vor zwei Jahren wie keinen anderen gefürchtet hatten. Nur fehlte die Lebendigkeit und Gefährlichkeit in seinen Augen, der unstillbare Hunger nach Macht. Demeon war ein gebrochener, kranker Mann und Leon empfand beinahe so etwas wie Mitleid für ihn – aber nur beinahe. Die Erinnerungen an den schrecklichen Kampf in Tichuan waren immer noch zu frisch, um schon vergessen zu sein.

Demeon machte einen überraschten, aber nicht erschreckten Eindruck. Er musterte seinen Besuch mit hochgezogenen Brauen und rang sich dann ein minimales Lächeln ab, das nicht über den Hauch von Sorge in seinen Augen hinwegtäuschen konnte.

„Ich würde mich ja über diesen Besuch freuen, wenn ich nicht das üble Gefühl hätte, das der Grund dafür kein erfreulicher ist“, begrüßte er sie und legte das Buch, das er in seinen Händen hielt, auf den kleinen Tisch vor sich. „Marek sagte, dass niemand außer ihm und Enario diesen Ort kenne und ich hier sicher sei. Warum hat sich das geändert?“

„Du bist hier immer noch sicher“, beruhigte Enario den alten Zauberer und setzte sich halbwegs auf den Tisch, an dem der Mann saß. „Ich habe ihnen die Augen verbunden und niemand will dir hier schaden.“

Demeon musterte Sheza und Leon ein weiteres Mal und nickte dann, obgleich die Sorgenfalten auf seiner Stirn damit nicht verschwanden. „Ist ihm etwas passiert?“, fragte er gefasst.

Leon trat einen Schritt näher heran und musterte den Zauberer nun seinerseits. Galt Demeons Sorge tatsächlich Marek und nicht ihm selbst? Wie war das möglich?

„Das wissen wir noch nicht“, sagte er. „Eigentlich sind wir hier, um das herauszufinden.“

Erstaunen zeigte sich in Demeons Zügen und er legte eine Hand auf seine Brust. „Ihr denkt, ich habe etwas damit zu tun?“

„Der letzte Mensch, mit dem gesprochen hat, bevor er verschwand, bist du“, klärte Leon ihn auf. „Wir wollen wissen, worum es in eurem Gespräch ging.“

„Warum hat er dich überhaupt hier versteckt?“, mischte sich nun auch Sheza ein und kam ebenfalls näher.

Demeons schmale Brust hob und senkte sich sichtbar mit seinem nächsten Atemzug, bevor sich seine Lippen erneut zu einem Lächeln verzogen, nur dieses Mal wirkte es ungleich trauriger.

Er würde wahrscheinlich sagen, dass es nur darum ging, seinen Teil unseres Handels zu erfüllen“, erklärte er. „Ich sehe es aber gern als den Beweis dafür, dass ich ihm nicht egal bin, dass er in gewisser Weise noch eine Art familiärer Bindung zu mir fühlt.“

Leon verzog verärgert das Gesicht und fühlte sich animiert, dem Mann klarzumachen, dass niemand etwas anderes als Verachtung und Hass für ihn empfand, doch Sheza kam ihm zuvor.

„Das beantwortet nicht meine Frage!“, sagte sie streng. „Von welchem Handel sprichst du?“

„Ich helfe ihm dabei, die restlichen Zirkelmitglieder zu finden und er sorgt dafür, dass es mir gut geht und niemand mir einen Schaden zufügt“, klärte Demeon sie auf. „Er kam zu mir nur drei Monate nach dem Ende des Krieges, als ich endlich wieder soweit bei Kräften war, dass ich zumindest allein essen konnte. Er wollte alle Informationen, die ich über den Zirkel hier und in der anderen Welt habe im Tausch gegen das Versprechen, für mein Wohl und meine Sicherheit zu sorgen. Selbstverständlich habe ich sofort zugestimmt. Seitdem befinden wir uns in einem regelmäßigen Austausch. Wenn sich neue Fragen auftun, helfe ich ihm dabei, sie zu beantworten und stehe ihm generell mit meinem Rat zur Seite.“

„Und er vertraut dir?“, fragte Leon ungläubig.

„Voll und ganz“, bestätigte Demeon mit einem gewissen Stolz in der Stimme.

Sheza stieß ein verärgertes Lachen aus. „Wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum er jetzt vermisst wird. Du hast in manipuliert und in eine Falle gelockt.“

„Er darf auf meine Erinnerungen zugreifen – die lassen sich schwerlich manipulieren“, wandte Demeon verärgert ein.

„Zauberer arbeiten mit ausgefeilten Tricks“, wusste es Sheza besser. „Ich bin mir sicher, dass ihr selbst das hinbekommt.“

„Ich bin kein Zauberer mehr!“, erinnerte Demeon sie grimmig. „Man hat mir all meine Kräfte geraubt und nun bin ich ein gewöhnlicher Mensch wie ihr. Davon abgesehen verspüre ich nicht das geringste Bedürfnis, Marek zu schaden.“

Nun war es an Leon aufzulachen. „Das ist doch nicht dein Ernst!“

„Mein vollster“, widersprach der alte Mann ihm.

„Er hat dir deine Kräfte entzogen!“, erinnerte Leon ihn.

„Weil er musste“, überraschte Demeon ihn mit großem Verständnis. „Anders war ich nicht aufzuhalten gewesen und ich hätte an seiner Stelle dasselbe getan.“

„Das hast du auch“, erwiderte Leon streng. „Du hast versucht ihn zu töten. Ihn und Jenna … eigentlich uns alle.“

„Ja, weil ich verblendet und nicht mehr bei Verstand war.“

„Jetzt bist du wohl anders“, warf Sheza ironisch ein und schüttelte dabei fassungslos den Kopf. „Glaubst du ernsthaft, dass wir dir das abnehmen?“

Demeon sah sie einen Moment stumm an und seufzte dann leise.

„Es mag sein, dass jedermann mich als finsteren Bösewicht sieht“, sagte er traurig, „aber das ist nicht wahr. Ich habe mich vielleicht von der Macht der Magie verleiten lassen, Böses zu tun, danach zu streben, endlich ganz oben in der Hierarchie zu stehen, endlich derjenige zu sein, der das Schicksal der Welt selbst in den Händen hält, aber ich bin kein böser Mensch. Ich wollte früher Gutes tun wie ihr. Selbst als ich nach Macht strebte, wollte ich damit kein Leid und Elend über die Menschen bringen, sondern dafür sorgen, dass es allen besser geht. Ich habe Marek in dieser Hinsicht nicht belogen. Mein Glaube, dass er und ich zusammen die rechten Regenten für diese Welt wären, war stark und ehrlich.“

„Willst du uns wirklich weismachen, dass du keine Rachegelüste hast?“, stieß Leon aus. „Dass du Marek nicht in eine Falle locken würdest, wenn du es könntest?“

„Niemals!“, erwiderte Demeon mit fester Stimme. „Alles, was Böse in mir war, ist mit meinen übernatürlichen Kräften verschwunden. Ich sehe die Fehler meines Lebens nun mit klarem Blick und versuche sie widergutzumachen, dem einzigen Menschen, der für mich so etwas wie Familie ist, zu helfen.“

„Familie?!“ Leon starrte den Mann vor sich entgeistert an. „Du hast ein Kind seinen Eltern entrissen und darauf vorbereitet, deine Marionette zu sein, hast es in diese Welt geschickt und seinem Schicksal überlassen, in der Hoffnung irgendwann Macht über es zu gewinnen, damit es dich zurück nach Hause und auf den Thron in Trachonien holt.“

„Ja, das ist alles wahr“, stimmte Demeon ihm überraschend zu. „Ich war furchtbar egoistisch und ein großer Teil von Mareks Leid lastet auf meinen Schultern. Dennoch ist mir ein Missgeschick passiert: Ich habe Zuneigung zu dem Kind entwickelt, für das ich ein paar Jahre lang ein Vater sein durfte – kein guter, das gebe ich zu – aber ich war ein Vater. Der Junge wurde gegen meinen Willen mehr für mich als nur Mittel zum Zweck. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen, obwohl ich mich dagegen gesträubt habe, und wen du einmal dort hineinlässt, der wird niemals verschwinden, solange ihr beide lebt. Er war meine Familie. Das ist er heute noch und er weiß das.“

„Er hasst dich!“, sagte Leon mit Nachdruck.

Demeon reagierte überraschend auf diese harten Worte. Statt traurig zu sein, lächelte er.

„Nein, das tut er nicht“, widersprach er ihm. „Er redet sich das ein, zeigt es vor anderen, aber das heißt nicht, dass es wahr ist.“

„Das ist doch nicht dein Ernst!“, entfuhr es nun auch Sheza empört. „Er hat dich töten wollen.“

„Nein“, widersprach Demeon ihr weiterhin lächelnd. „Er hat mich gerettet.“

Leon gab ein ähnlich empörtes Schnaufen von sich wie Sheza, doch weder sie noch er selbst kamen dazu, etwas zu sagen.

„Ich weiß, dass niemand von euch das bemerkt hat“, fuhr Demeon ungerührt fort, „aber Marek hat mich beschützt, während ihr mir meine Kräfte entzogen habt. Ohne ihn wäre ich dabei gestorben, wie jeder andere auch, der diese Prozedur vor mir durchgemacht hat. Er hat meinem Körper dabei geholfen, stabil zu bleiben, weil er nicht wollte, dass ich sterbe, weil auch er die Vergangenheit nicht vollkommen vergessen kann. Ich bin immer schon die einzige Konstante in seinem Leben gewesen. Ich habe ihn nie verlassen und das kann ein Mensch, mit einer problematischen Lebensgeschichte wie der seinen, nicht vergessen – selbst wenn er es möchte. Auch ich bin für ihn die einzige Familie, die er noch hat.“

Leon konnte nicht glauben, was Demeon da von sich gab, und hatte große Probleme, dem Mann nicht vor Wut an die Gurgel zu gehen, doch noch konnte er sich beherrschen.

„Das ist eine Lüge“, brachte er erbost heraus. „Mareks leiblicher Vater lebt noch und vielleicht sollte ihm das endlich mal jemand erzählen, damit er sich von dir nicht weiter manipulieren lässt.“

Demeon sah ihn entsetzt an. „Wenn du das tust, richtest du mehr Schaden an, als du dir vorstellen kannst. Ma’harik befindet sich derzeit nicht in einem Zustand, in dem er solche Nachrichten verkraften könnte. Er ist emotional mehr als instabil, seitdem das Mädchen weg ist und ihr wisst wie gefährlich das für einen Menschen mit seinen Kräften ist.“

„Jenna – ihr Name ist Jenna!“, platzte es verärgert aus Leon heraus und wie immer, wenn er an sie dachte, machte sich ein deutliches Ziehen in seiner Brust bemerkbar. Marek war nicht der einzige, der die junge Frau schrecklich vermisste. „Und sie ist nicht irgendein Mädchen, sondern die einzige Person, die Marek wahrhaftig liebt. Tu nicht so, als könntest du die Lücke, die sie hinterlassen hat, füllen!“

„Das mache ich doch gar nicht!“, erwiderte Demeon nun ebenfalls etwas erregt. „Ich weiß, wie sehr ihm die Trennung von ihr zu schaffen gemacht hat und ihn immer noch belastet. Deswegen bitte ich ja darum, ihn nicht zusätzlich emotional zu belasten!“

„Wollen wir nicht endlich zum Wesentlichen zurückkommen?“, mischte sich Enario ein, der bisher unbeteiligt danebengesessen hatte. Ihm schien der Themenwechsel überhaupt nicht zu gefallen, denn zwischen seinen Brauen hatte sich eine energische Falte gebildet. „Wir wissen immer noch nicht, was mit unserem gemeinsamen Freund geschehen ist.“

Leon biss die Zähne zusammen und musste seine Wut vehement zurückdrängen, um schließlich einsichtig nicken zu können.

„Was war das letzte, was ihr miteinander besprochen habt?“, verlangte er zu wissen.

Demeon verzog das Gesicht. „Das kann ich euch nicht sagen. Er will nicht, dass irgendjemand seine Pläne kennt.“

„Als er dir das gesagt hat, wusste er noch nicht, dass er spurlos verschwinden und seine Freunde sich auf die Suche nach ihm machen würden“, erwiderte Leon einigermaßen gefasst. „Das ist ein Notfall, der jegliche Versprechen nichtig macht.“

„Ich kann es euch nicht sagen“, blieb der ehemalige Zauberer stur und erneut kochte die Wut in Leon hoch.

Nicht nur in ihm, denn er konnte Shezas Zähne neben ihm knirschen hören und sah aus dem Augenwinkel, wie sie nach dem Dolch an ihrem Waffengürtel griff. „Doch das kannst und wirst du!“, stieß sie wütend aus.

„Ihr versteht nicht“, erwiderte Demeon und hob die Hand, an der sich ein großer Siegelring befand. „Selbst wenn ich es wollte, könnte ich es nicht.“

Leon runzelte irritiert die Stirn, den Blick auf das eigentlich recht gewöhnliche Schmuckstück gerichtet.

„Marek hat diesen Ring mit einem starken Zauber belegt, der verhindert, dass ich Details über meine Gespräche mit ihm preisgebe“, erklärte Demeon.

„Denkst du wirklich, dass wir das glauben?“, stieß Sheza verächtlich aus.

„Das solltet ihr.“

Die Kriegerin lachte verärgert auf. „Wenn das stimmt, sollten wir ihn einfach loswerden.“

Demeon schüttelte den Kopf. „Man kann ihn nicht abziehen.“

„Nicht?“ Sie hob die Brauen und der Ausdruck in ihren Augen gefiel Leon überhaupt nicht. „Es gibt auch andere Wege.“

Sheza war so schnell, dass Leon nicht mehr einschreiten konnte. Innerhalb von Sekunden hatte sie ihr Schwert gezogen und ließ es unter dem entsetzten Keuchen aller anderen auf Demeons Arm niedersausen. Womit keiner von ihnen gerechnet hatte, war, dass das Schwert wie von einer unsichtbaren Rüstung funkensprühend abprallte und Sheza fluchend zurücktaumelte, weil ihr andernfalls die Waffe aus der Hand gesprungen wäre.

„Bei den Göttern!“, stieß sie mit großen Augen aus und auch Leon war von der Kraft des Zaubers beeindruckt. Demeon hatte die Wahrheit gesagt und Marek seinen Alleingang bezüglich des Zirkels anscheinend gut geplant.

„Der Ring schützt mich gleichzeitig vor Attacken“, fügte Demeon etwas zu spät und mit einem kleinen Schmunzeln an, „wofür ich ausgesprochen dankbar bin.  Selbst wenn der Zirkel mich hier finden würde, könnte er mir nichts anhaben. Ganz davon abgesehen, dass ich jedem zur Last fallen würde, der es wagt, mich mitzunehmen. Ihr habt mich, wie ihr sicherlich schon feststellen konntet, nicht nur meiner magischen Kräfte beraubt, sondern auch der Lebensjahre, die mir durch die Magie geschenkt wurden. Ich bin alt und gebrechlich und kann den Menschen um mich herum tatsächlich nur noch mit meinem Rat zur Seite stehen.“

„Sucht der Zirkel denn nach dir?“, fragte Sheza hellhörig.

„Das könnte passieren“, gab Demeon zu und verzog im nächsten Moment schmerzgeplagt das Gesicht. Anscheinend war auch das schon eine Information, die der Mann nicht preisgeben sollte. Leon war sich sicher, den Ring an seiner Hand leicht schimmern gesehen zu haben.

„Warum?“, hakte Sheza trotzdem nach.

Demeon schloss die Augen und schüttelte den Kopf, worauf die Kriegerin entnervt aufstöhnte. „Das kann doch nicht wahr sein! Unsere einzige brauchbare Quelle, wird von elendiger Magie eingeschränkt! So werden wir weder Marek noch Alentara finden.“

Demeon sah sie alarmiert an. „Alentara ist auch verschwunden?“

Sheza nickte betrübt.

„Dann hatte er recht“, sprach Demeon eher zu sich selbst, als zu ihnen. „Wann ist das passiert?“

„Vor zwei Wochen – warum hat er damit gerechnet?“

„Weil …“ Mehr kam nicht über die Lippen des alten Mannes. Stattdessen verzog er wieder das Gesicht und schüttelte den Kopf.

 

 

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11 Kommentare »     

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Kommentar

Ich will mehr davon,vwarte schon eine Ewigkeit darauf. Bitte lass Marek und Jenna wieder zusammen kommen. Die Reihe selbst hatte mich so gefesselt, dass ich sie bestimmt 5-6 Mal gelesen hatte. Das macht ein gutes Buch(Reihe) aus.

Mehr davon gibt es Ende Juni! :) Freue mich sehr, dass dir Falaysia so gefallen hat! Sowas zu hören tut immer sehr gut und ist super motivierend.

Wow, da schau ich nach langem wieder mal auf Facebook, und was entdecke ich?
Einen Schatz! Ich freue mich schon total darauf. Ehrlich gesagt ich verstehe sowieso nicht wie du immer wieder was anderes zwischendurch schreiben magst.
Wie viele Teile hast du diesmal vor?

Liebe Gabi,

es freut mich sehr, dir mit der Leseprobe eine Freude gemacht zu haben. Wieviele Teile es werden, kann ich leider noch nicht absehen. Das entwickelt sich während des Schreibens. Aber ich weiß, wo ich hin will und wie die Reihe endet. :)
Was das Schreiben anderer Geschichten angeht, ist das so wie mit dem Essen. Es gibt vieles, was mir sehr gut schmeckt, aber immer nur dasselbe würde mir nach einer Weile zum Halse raushängen und dann würde ich es vielleicht sehr, sehr lange nicht mehr anrühren. Deswegen die Abwechslung. Was ich damit sagen will: Wenn ich andere Bücher schreibe, tut das im Grunde der Falaysia/Lyamar-Reihe gut, weil ich dann wieder Lust darauf habe und mit dem gleichen Spaß und Eifer daran weiterschreibe wie zuvor. Dewegen wird es dieses Jahr auch den dritten Teil der Mondiar-Reihe und eine weitere romantische Komödie geben, bevor ich mich an Band 2 der Lyamar-Reihe setze.

Ganz liebe Grüße,
Ina

Hmm also es klingt mehr als spannend kann es kaum erwarten es zu lesen ich bin ein riesen fan… doch demeon hatt marek selber erzählt das sein vater lebt und ihn geholfen marek nach falaysia zu bringen!!!deswegen verwirrt mich das jezt.. und müsste leon denn nicht wissen das es logisch ist wieso marekk demeon vor dem tot schützte als er seine magie einfing?? Damit cardasol nicht zerstört wird und somit marek stirbt????

Na ja, Demeon ist für Marek nicht unbedingt eine verlässliche Quelle. Er hat ihn schon viel zu oft angelogen, um eine solche Information im Nachhinein noch ernstzunehmen, und Marek ist zusätzlich ein guter Verdränger. Er hat das längst wieder vergessen. Aber wenn Leon ihm das sagen würde, würde er es glauben. Unterbewusst weiß er das natürlich längst, aber er würde dann mit der Nase drauf gestoßen werden und Demeon ist halt der Meinung, dass er dafür emotional nicht stabil genug ist. Vielleicht muss ich das in der Passage aber noch mal klarer machen. Deswegen danke für den Tipp. Was die Rettung Demeons angeht, werde ich nichts ändern. Der Plan, den alle damals hatten, beinhaltete nicht, dass Marek Demeon schützt. Das hat er von ganz allein getan und zwar instinktiv, weil es eben so ist, wie Demeon sagt: Er ist immer noch so etwas wie Familie für Marek. Im Kampf mit Demeon wollte Marek ihn ja erst sogar töten, weil er ja auch schon immer Cardasol vernichten wollte. Ihm war es egal, dass er selbst dabei sterben könnte. Deswegen ist der Schutz von Demeon schon etwas Besonderes, Ungeplantes gewesen, das Leon überrascht.

Das ist volkommen verständlich.. doch ich empfand beim lesen das mareks priorität nicht die zerstörung vom cardeson wahr also nicht mehr, sondern das jenna zurückk kehren sollte in ihre welt… so wie ich es empfand war das der grund wieso er demeon nicht tötete.. das ist leicht verwirrend… aber ich freu mich trotzdem riwsig auf die fortsetzung vielen dank das es geschrieben wurden ist..

Das Schöne beim Lesen eines Buches ist ja eben immer. dass jeder seine eigene Interpretation haben kann. :) Und das, was Leon von Demeon in der Leseprobe hört, ist ja auch nur wiederum Demeons Interpretation von Mareks Handlung. Aus Leons Sicht gab es allerdings keine Absprachen, dass Marek oder jemand anderer Demeon schützt, während ihm die Kräfte genommen werden. Der Fokus lag darauf, dass Jenna, Marek und Leon sich gegenseitig stützen und helfen, während sie das tun und lediglich zu hoffen, dass Demeon das überlebt. Deswegen ist es für Leon in der Tat eine Überraschung, dass Marek, der zuvor im Zweikampf darauf aus war, Demeon zu töten (Plan A hat ja erst nicht funktioniert und Plan B, den Marek nur mit Kychona entwickelt hatte, hatte keine andere Lösung als Demeons Tod) genau das Gegenteil getan hat. Zudem hat Leon keine Zeit, genauer über Demeons Behauptung nachzudenken und selbst eine bessere Begründung für Mareks Handeln zu finden. Er nimmt das erstmal so hin. Was tatsächlich los war, spreche ich vielleicht in den Folgebüchern noch mal an, kann das aber nicht versprechen. Bis dahin kann jeder das interpretieren, wie er will.

Schön, dass du dich so auf das neue Buch freust. So soll es doch sein!

Liebe Ina, wenn du das so erklärst klingt es verständlich für mich. Wünsch dir viel Freude und Inspiration beim Schreiben! Bin halt ein ärmer ungeduldiger Falaysia Fan.

Kann dich auch verstehen. :) Und freue mich sehr, solche Fans wie dich zu haben!

Hallo,

Ich bin ein riesiger Fan deiner Bücher und insbesondere von Marek und Jenna. Das wollte ich nur mal sagen. Irgendwie hoffe ich für die Beiden noch auf ein Happy End.